Astpai haben mittlerweile eine Achtjährige Karriere auf dem Buckel. Mit Heart To Grow, welches auf dem deutschen Label Ass-Card Records erschien, könnten sie es nun endlich geschafft haben. Ass-Card Records ist für viele aufkommende, grossartige Bands dieses Genres verantwortlich (Tribute To Nothing, Red Tape Parade, Metroplex,…) und mutiert immer mehr zu einer Art NoIdeaRecords aus Dortmund. Mit Astpai haben sie einmal mehr bewiesen, dass sie ein gutes Gespür für junge, aufstrebende Bands mit allerhöchstem Zukunftspotenzial haben. Irgendwer sagte einmal: „Wer Elemente von einem Musiker oder einer Band alleine klaut ist ein Dieb. Wer sich jedoch an Elementen von diversen Musikern oder Bands bedient, betreibt Recherche.“Genauso ist es auch bei Astpai. Sie filtrieren das Beste von den Szenengrössen des Amerikanischen Orgcores heraus und verschmelzen ihre sehr prägnanten None More Black und Kid Dynamite Einflüsse zu ihrem eigenen Stil der ab und zu sogar noch an Off With Their Heads oder Nothington erinnert. Der einzige Minuspunkt ist die viel zu kurze Spieldauer von nur 35 Minuten und das doch sehr an Kid von Living End erinnernde Intro zu Southwards. Dem Hörer wird mit Heart To Grow eine sehr abwechslungsreiche Scheibe mit dreizehn hochstehende Orgcore Hymnen geboten, welche bei den Fans der oben genannten Bands sicherlich Anklang finden wird.
The Briggs eroberten bereits vor 2 Jahren den Dynamokeller mit erhobenen Fäusten und ihrem ehrlichen, wütenden Streetpunk, bei dem man sofort an Boston denkt. Das Quartett stellt aber schnell klar, dass die Strassen in ihrer Stadt Los Angeles genauso hart gepflastert sind. Mit Staub auf der Zunge und viel Strom in den Verstärken vertonen die Westküstler die Wut auf die Welt.Doch was sind die grössten Punkrock-Hymnen, wenn sie alleine gegröhlt werden? Also: „Come all you mad men, join in the sound!“
Als Support macht sich Joey Briggs selbstständig und packt seine Akustik-Klampfe aus.
Verstärkung im Vorprogramm gibt’s aus dem Süden der Schweiz von den Rock’n‘Rollern Those Furious Flames
Unter http://www.rogerrivas.com/versions.html gibt es einige Reggaeklassiker zum Download, gespielt vom Orgelmeister persönlich! Leckerbissen für die Ohren!
Desorden Público aus Venezuela sind seit 1985 unterwegs und damit mit Stolz die älteste und erfolgreichste Ska Band Lateinamerikas. Intelligente Texte und ihre einzigartige Mischung aus 2-Tone Ska, jamaikanischem Ska und südamerikanischer Folklore machen sie zur unangefochtenen Nummer 1 im Latin-Ska-Zirkus. Mit ihrem brandneuen 10. Studio-Album im Gepäck ziehen die Superstars aus Caracas aus, um mit Fans und Freunden ihre 25 jährige Bandgeschichte gebührend abzufeiern - und kommen dabei nur für ganz wenige Konzerte in die Schweiz. ¡Baila amigo!