Astpai haben mittlerweile eine Achtjährige Karriere auf dem Buckel. Mit Heart To Grow, welches auf dem deutschen Label Ass-Card Records erschien, könnten sie es nun endlich geschafft haben. Ass-Card Records ist für viele aufkommende, grossartige Bands dieses Genres verantwortlich (Tribute To Nothing, Red Tape Parade, Metroplex,…) und mutiert immer mehr zu einer Art NoIdeaRecords aus Dortmund. Mit Astpai haben sie einmal mehr bewiesen, dass sie ein gutes Gespür für junge, aufstrebende Bands mit allerhöchstem Zukunftspotenzial haben. Irgendwer sagte einmal: „Wer Elemente von einem Musiker oder einer Band alleine klaut ist ein Dieb. Wer sich jedoch an Elementen von diversen Musikern oder Bands bedient, betreibt Recherche.“Genauso ist es auch bei Astpai. Sie filtrieren das Beste von den Szenengrössen des Amerikanischen Orgcores heraus und verschmelzen ihre sehr prägnanten None More Black und Kid Dynamite Einflüsse zu ihrem eigenen Stil der ab und zu sogar noch an Off With Their Heads oder Nothington erinnert. Der einzige Minuspunkt ist die viel zu kurze Spieldauer von nur 35 Minuten und das doch sehr an Kid von Living End erinnernde Intro zu Southwards. Dem Hörer wird mit Heart To Grow eine sehr abwechslungsreiche Scheibe mit dreizehn hochstehende Orgcore Hymnen geboten, welche bei den Fans der oben genannten Bands sicherlich Anklang finden wird.
Eric ( keingerede )