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Banner Pilot - Collapser

Erinnert sich irgendwer wie Punk damals in den Neunzigern war? Bands wie Lagwagon zählen mittlerweile schon als Oldschool, füllen hierzulande nur noch kleinere Lokale und die Sänger genau dieser Bands starteten schon lange irgendein Soloprojekt. Punk wie er damals war wurde von vielen schon lange abgeschrieben. Wie aus dem nichts erscheint eine kleine Band am Horizont welche die Fähigkeit besitzt das ganze zu ändern.

Nur ein Jahr nach „Resignation Day“ veröffentlichen Banner Pilot ihr Fat Wreck Debut "Collapser". Ein Zeichen dafür was man alles ohne ständiges touren jedoch mit guten textlichen wie auch musikalischen Fähigkeiten erreichen kann.

In den letzten paar Jahren schien es als würde jede Band nur noch über Politik singen und wenn nicht waren es irgendwelche Emobands. Es fühlt sich gut an nach all dieser Zeit wieder einmal ein Album einer Punkband zu hören, welche nicht darüber lamentiert wie beschissen die amerikanische Regierung ist.

Würden Jawbreaker, Lawrence Arms und Screeching Weasel miteinander auf eine Kneipentour gehen und dabei ständig Dillinger Four hören würde dabei das neue Banner Pilot Album entstehen. Ihre Texte handeln über verlorene Lieben und betrunkene Nächte.

“It won't be the same here without you. So goodbye and good luck, know it won't be the same. Was kinda drunk that night you know, and now I'm outside kicking stones and getting drunk on grief.”

Banner Pilot veröffentlichen mit "Collapser" ein Werk welches keinen einzigen Füller drauf hat, mich daran erinnert was ich dermassen an Punkrock liebe und wie ich damals Bands wie Lagwagon für mich entdeckte.

Kurz: "Collapser" hat alles was eine Punkrock Scheibe im Jahre 2009 haben muss.

Eric